DPD1 gemessen - freies Chlor: mg/l
Cyanurs ure-Konzentration im Wasser: mg/l (0-200 mg/l)
pH Wert des Beckenwassers: ph (6.50-8.50)




Aktiv wirksames Cl: ..... mg/l
(bei 25 Wassertemperatur)
 
Notwendiger Chlorgehalt (DPD1 Messung) zur Dauerdesinfektion:... mg/l (entspricht 0.2 - 0.5 mg/l HOCl)
Notwendiger Chlorgehalt (DPD1 Messung) zur Schockchlorung:... mg/l (entspricht 2.5 - 3.5 mg/l HOCl)
 
Dosiermengen f r Erh hung des Chlorgehaltes und Senkung des pH-Wertes berechnen.
 

HINTERGRUNDWISSEN FREIES CHLOR, AKTIV WIRSAMES CHLOR, CYANURS URE UND DPD1 MESSUNG
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F r was brauche ich das hier?


Um einen Anhaltspunkt dar ber zu bekommen wie hoch man den Gehalt an freiem Chlor (DPD1 Messung) in seinem Schwimmbad/Pool in etwa halten sollte. Die aus der DIN f r ffentliche Schwimmb der bernommenen ca. 0.3-0.6 mg/l freies Chlor sind meist ausreichend, beziehen sich aber auf einen pH-Wert von 7.0, Cyanurs ure freies Wasser und setzen voraus, dass dieser Wert konstant(!) aufrecht erhalten werden kann. Viele betreiben ihr Schwimmbad aber im pH Bereich um 7.3 oder 7.4 und chloren mit cyanurs ure-haltigen Chlorprodukten (Langzeit- oder Multitabs), was fr her oder sp ter zu Algenwachstum, Tr bungen, dem typischen Schwimmbadgeruch, Haut- und Augenreizungen f hrt, obwohl man "die Wasserwerte doch optimal" eingestellt hat. Grund daf r ist fast immer die deutlich reduzierte Desinfektionsleistung des Chlores (aktives Chlor) bei erh htem pH-Wert und die sich anreichernde Cyanurs ure-Konzentration im Laufe der Saison.
Relevant f r die Wasserdesinfektion ist nur der Teil des freien Chlors, der als hypochlorige S ure (HOCl, aktives Chlor) im Beckenwasser tats chlich vorliegt. Optimaler ist es also, den Anteil an tats chlich aktivem Chlor (HOCl) bei Werten um 0.2-0.5mg/l zu halten. Eine redoxbasierte Poolsteuerung macht z.b. auch nichts anderes, als den Gehalt an tats chlich aktivem Chlor ausreichend hoch zu halten.

Ein DPD1 Test spiegelt in Anwesenheit von Cyanurs ure und bei erh htem pH Wert also nicht den tats chlichen Anteil an "aktivem Chlor" wieder, der im Beckenwasser zur verf gung steht, sondern eigentlich nur noch das "gesamt verf gbare" Chlor, welches theoretisch zur Desinfektion zur Verf gung stehen w rde. Weiterf hrende Informationen hier.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen wie stark der pH Wert und die Cyanurs ure den aktiv wirksamen Teil des Chlores beeinflussen, dient obiges Rechenprogramm. Hiermit kann man ann hernd den noch aktiv wirkenden Anteil Chlor in seinem Becken berechnen.

Mit dem zweiten Rechen-Tool, das man durch einen Klick auf "Dosiermenge f r Erh hung um x mg/l berechnen" einblenden kann, l sst sich die notwendige Menge Chlor berechnen die man dem Becken zugeben muss um den Gehalt an freiem Chlor (DPD1 Messwert) auf den Wunschwert zu erh hen. Ebenfalls l sst sich die notwendige Menge Chlor berechnen, um den Anteil des aktiv wirksamen Chlors auf einen Wunschwert zu bringen. Diese Berechnung erfolgt abh ngig der oberen Eingaben f r pH-Wert und Cyanurs ure und gilt entsprechend nur f r diese Bedingungen.

Was muss ich hier eingeben?


DPD1 gemessen - freies Chlor:

Den mit Tablettentester o. . gemessenen Wert an freiem Chlor im Beckenwasser.

Cyanurs ure-Konzentration im Wasser:
Den Cyanurs ure-Gehalt (Stabilisator) im Beckenwassser. Entweder misst man den Wert mit entsprechenden Testger ten oder man sch tzt zumindest grob ab. Handels bliche Chlortabletten bringen etwa 60% ihres Gewichtes an Cyanurs ure ins Beckenwasser. eine 200g Langzeittablette also etwa 120g. Hat man jetzt z.B. 15 Tabletten verbraucht, hat man 1800g Cyanurs ure ins Becken gebracht die man noch in einen mg/l Wert umrechnen muss. F r 48m z.B. 1800000mg/48000l = 37.50 mg/l.

Wenn man noch etwas genauer sein m chte, dann ber cksichtigt man noch prozentual die bis dato durch das R cksp len getauschte Menge an Wasser (falls bekannt). Diese reduziert die Cyanurs ure-Konzentration wieder ein wenig, da das Beckenwasser mit dem Frischwasser ja dann "verd nnt" wird. Durch Verdunstung verloren gegangenes und nachgef lltes Wasser muss nicht ber cksichtigt werden, da es keinen Einflu auf die Stoffkonzentrationen im Wasser hat.

pH Wert des Beckenwassers:
Erkl rt sich selbst :o)



Falls es jemanden interessiert:


Als Berechnungsgrundlage in diesem Programm dienen u.a. allgemein zug ngliche Formeln bzw. Graphen ber die Bildung bzw. das Dissoziationsgleichgewicht von HOCl und OCl bei bestimmten pH-Werten und Wassertemperaturen aus der Menge an freiem Chlor, das auf blichem Weg mit z.B. DPD1 Tabletten nachweisbar ist. Gleiches gilt f r die Cyanurs ure. Die theoretischen Ergebnisse der Berechnungen wurde mit eigenen Messreihen und entsprechender Sensorik verifiziert und angeglichen.


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